Nützliche WordPress-Plugins – aktuelle Empfehlungen & DSGVO-Hinweise

Zusammenfassung

Bei WordPress gilt: So viele Plugins wie nötig, aber so wenige wie möglich, um Performance-Probleme, Sicherheitsrisiken und Wartungsaufwand zu vermeiden. Gleichzeitig sollte bei jedem Plugin geprüft werden, ob DSGVO-Anforderungen (z. B. Tracking, Cookies, externe Dienste) erfüllt und korrekt umgesetzt sind.

Aktualisiert am 11. März 2026

Diese Liste mit hilfreichen WordPress-Plugins wird regelmäßig aktualisiert.
Grundsätzlich gilt:

So wenig Plugins wie möglich – so viele wie nötig.

Viele Funktionen lassen sich heute bereits über Themes oder den WordPress-Core lösen. Trotzdem gibt es Situationen, in denen Plugins unverzichtbar sind – etwa für SEO, Sicherheit, Backups oder Datenschutz.

Plugin-Empfehlungen von WordPress.com

Auch WordPress.com selbst empfiehlt bestimmte Plugins, zum Beispiel im Bereich SEO ↑

Wichtig: Bei der Nutzung dieser Empfehlungen solltest du immer prüfen, ob die Anforderungen der DSGVO erfüllt sind. Dazu gehören insbesondere:

  • Datenübertragungen in Drittländer (z. B. USA)
  • Tracking-Funktionen
  • Cookie-Setzung
  • Einbindung externer Dienste
  • Auftragsverarbeitungsverträge
  • Hinweise in der Datenschutzerklärung
  • ggf. Cookie-Consent-Einbindung

Nicht jedes empfohlene Plugin ist automatisch datenschutzkonform einsetzbar – hier ist eine individuelle Prüfung notwendig.

Themes vs. Plugins

Bei vielen Premium-Themes (z. B. von Themeforest oder Elegant Themes) sind bereits zahlreiche Funktionen integriert. Diese werden oft technisch über Plugins umgesetzt – auch wenn du sie gar nicht aktiv nutzt.

Standard-Themes wie Twenty Twenty-Four enthalten dagegen nur die nötigsten Funktionen.
Hier ist der Einsatz ausgewählter Plugins sinnvoll und oft sogar empfehlenswert.

Meine Empfehlungen zur Plugin-Auswahl

Ich unterrichte WordPress u. a. für einen Weiterbildungsträger in Berlin.
Die folgende Praxis hat sich bewährt:

  • Plugins mit guten Bewertungen verwenden
  • Nur Plugins einsetzen, die regelmäßig gepflegt werden
  • Kompatibilität mit der aktuellen WordPress-Version prüfen
  • Inaktive Plugins löschen
  • Plugins entfernen, die nur einmalig gebraucht wurden
    (z. B. Better Search Replace bei einer SSL-Umstellung)
  • Möglichst nicht mehr als ca. 10 Plugins pro Website einsetzen
  • Für jedes Projekt eine Plugin-Dokumentation / Tabelle führen

In meinen Listen gibt es zusätzlich eine Spalte „Relevanz“, in der auch Hinweise zur DSGVO-Prüfung enthalten sind.

Immer wieder super, die Seite von Blogmojo zu Plugins & DSGVO ↑

Videos datenschutzkonform einbinden

Wenn du Videos (z. B. von YouTube oder Vimeo) einbindest, solltest du dies datenschutzkonform über einen Cookie-Consent-Banner steuern. Lies hierzu auch meinen Artikel über die Einbindung von Videos →

Ein häufig eingesetztes Plugin ist Borlabs Cookie

  • leistungsstark
  • kostenpflichtig (ab ca. 39 €)
  • ermöglicht das Blockieren externer Inhalte bis zur Einwilligung

Alternativen können je nach Projekt ebenfalls sinnvoll sein – entscheidend ist immer die rechtliche Prüfung im Einzelfall.

Plugin-Übersicht

Backup

  • Duplicator
  • All-in-One WP Migration

DSGVO

  • Borlabs
  • Complianz
  • OMGF

Formular

  • Contact Form 7
  • WPForms
  • Everest

Sicherheit

  • Shield Security (sehr leistungsstark)
  • Wordfence zusammen mit Hide Login (meine Standardlösung für mittlere Websites)
  • Limit Login Attempts
  • WP Activity Log
  • BBQ zusammen mit Security Optimizer (meine Standardlösung für kleine Websites)

SEO

  • Yoast
  • Rank Math
  • Table of Contents

Performance

  • WP Fastest Cache
  • Converter for Media

Layout

  • Simple Lightbox
  • Content Views

Mehrsprachigkeit

  • WPML
  • Polylang

Tools

  • Classic Editor
  • Classic Widgets
  • WP Rollback

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