Zusammenfassung
YouTube-Videos auf deiner Website: DSGVO-konform.
Viele binden Videos direkt von YouTube ein – doch ist problematisch sein, wenn dabei ohne Zustimmung Cookies gesetzt oder Daten an Google übermittelt werden. In diesem Artikel erfährst du, wie du YouTube datenschutzfreundlich einbindest.
Aktualisiert am 17. Februar 2026
Wenn ihr Videos – z. B. von YouTube – auf eurer Website einbindet, können dabei bereits beim Aufruf der Seite Cookies gesetzt und Daten an YouTube übertragen werden. Bindet ihr das Video jedoch im erweiterten Datenschutzmodus ein, werden zunächst keine Tracking-Cookies gesetzt. Eine Datenübertragung erfolgt dann erst, wenn das Video aktiv abgespielt wird.
Was sind Cookies überhaupt →
Nach dem aktuellen EuGH Urteil aus Oktober 2019 müsst ihr den Besuchern eurer Homepage die Möglichkeit geben, bewusst einem Tracking zuzustimmen. Ein einfacher Hinweis, dass deine Website Cookies nutzt reicht nicht.
Auf den Screenshots kannst du gut sehen, wie das YouTube-No-Cookie funktioniert – wird die Seite, die ein Video als iFrame eingebunden hat, aufgerufen, entsteht keine Verbindung zu YouTube, spielst du das Video ab, dann werden deine Nutzerdaten mit YouTube geteilt, solltest du bei Google eingeloggt sein.
Hier wurden innerhalb von Chrome die Cookies sichtbar gemacht, mit der Funktion Element untersuchen ⇒ Application →
Hier kannst du dir die datenschutzfreundliche Einbindung eines YouTube-Videos anschauen. Bei Aktivierung des erweiterten Datenschutzmodus wird das Video zunächst über die Domain youtube-nocookie.com geladen. Dabei werden beim Aufruf der Seite noch keine Tracking-Cookies gesetzt.
Erst wenn das Video aktiv abgespielt wird, kann es zur Speicherung von Cookies und zur Übertragung personenbezogener Daten an YouTube (Google) kommen.
Häkchen bei Erweiterten Datenschutz aktivieren heisst, dass Videos nicht über youtube.com, sondern über youtube-nocookie.com geladen werden.
Video in WordPress einbinden
In WordPress hast du die Möglichkeit, ein YouTube-Video in der No-Cookie-Variante einzubetten („Embed“). Das kann im Gutenberg-Editor jedoch verwirrend sein, da die angebotenen Einbettungsoptionen technisch oft nur eine Standard-Einbettung erzeugen. Entscheidend ist, dass die Einbettung über die Domain youtube-nocookie.com erfolgt.
Bitte als HTML
Im alten Editor bedeutet die Registerkarte Code = HTML. Im Gutenberg Editor nutzt du bitte den HTML-Block

Für Inhalte von Drittanbietern – etwa YouTube- oder Vimeo-Videos oder eingebettete Podcasts – können beim Aufruf Daten an externe Dienste übertragen oder Cookies gesetzt werden.
Ein Cookie-Consent-Banner ermöglicht es dir zu entscheiden, ob neben technisch notwendigen („essenziellen“) Cookies auch externe Inhalte geladen werden dürfen.
Auf dieser Website wird dafür das Plugin Borlabs Cookie eingesetzt. Wenn du nur essenzielle Cookies akzeptierst, werden externe Inhalte wie Videos zunächst blockiert und durch einen Platzhalter ersetzt. Erst nach deiner Zustimmung werden diese geladen und eine Verbindung zum jeweiligen Drittanbieter hergestellt.
Plugins wie YouTube Embed Plus oder YouTube Lyte bieten zwar Optionen für eine datenschutzfreundlichere Einbindung von YouTube-Videos (z. B. über die Domain youtube-nocookie.com oder mit vorgeschalteter Einwilligungsnachricht). Für eine DSGVO-konforme Umsetzung sollten eingebettete Videos jedoch grundsätzlich über ein zentrales Consent-Tool wie Borlabs Cookie gesteuert werden, das gilt auch für folgende Empfehlungen:
Plugin WP YouTube Lyte
Plugins wie WP YouTube Lyte ↑ können YouTube-Videos zunächst datenschutzfreundlicher einbinden, indem z. B. Vorschaubilder lokal zwischengespeichert werden. Dadurch wird beim Aufruf der Seite noch keine direkte Verbindung zu den YouTube-Servern hergestellt.
Spätestens beim Abspielen des Videos wird jedoch eine Verbindung zu YouTube aufgebaut und es können personenbezogene Daten übertragen werden.
Plugin: YouTube Embed Plus
Auch in der kostenlosen Version bietet das Plugin YouTube Embed Plus ↑ Optionen für eine datenschutzfreundlichere Einbindung von YouTube-Videos, z. B. über die Domain youtube-nocookie.com oder mit vorgeschalteter Einwilligungsnachricht.
Plugin: Borlabs
Leistungsstark und kostenpflichtig: Borlabs Cookie
Hier erkläre ich, wie du prüfen kannst, ob die Homepage Cookies verwendet >>
Bei Jimdo YouTube verwenden – ein Thema für den Datenschutz
Je nachdem, wie du das machst, werden hier Cookies von YouTube oder Vimeo gesetzt. Du kannst also
- deine Datenschutzerklärung dementsprechend ergänzen
- das Video mit der No-Cookie-Variante einbinden
- das funktioniert nur in Creator, bei Dolphin kannst du nur den Link zum Video hinterlegen
- eine Text in der Nähe des Videos platzieren, das auf die Datenschutzerklärung wegen der Cookies hinweist
Bei Jimdo (Creator) kann der nur Cookie-Banner angepasst werden, wenn du Elemente über die Add-ons von POWR.io integrierst.
Datenschutzerklärung Youtube
Für Eure Datenschutzerklärung bei der Verwendung von Videos, die Ihr über No-Cookie eingebunden habt.
Wenn ihr auf eurer Homepage alte Einbindungen habt, rate ich zur Einbindung eines Plugins, wie oben erwähnt.
Verwendung von Videos (z.B. Youtube, Vimeo)
Datenschutzerklärung wegen der Verwendung eines YouTube-Plugins
Diese Internetseite beinhaltet mindestens ein Plugin von YouTube, gehörig zur Google Inc., ansässig in San Bruno/Kalifornien, USA.
Wir nutzen die YouTube Funktion No-Cookies, d.h. wir haben Erweiterten Datenschutz aktiviert, Videos werden nicht über youtube.com, sondern über youtube-nocookie.com aufgerufen.
Diesen stellt YouTube selbst bereit und sichert damit zu, dass YouTube zunächst keine Cookies auf Ihrem Gerät speichert. Beim Aufruf der betreffenden Seiten werden allerdings die IP-Adresse sowie die in Ziffer 4 genannten weiteren Daten übertragen und so insbesondere mitgeteilt, welche unserer Internetseiten Sie besucht haben. Diese Information lässt sich jedoch nicht Ihnen zuordnen, wenn Sie bei dem Seitenaufruf bei YouTube oder einem anderen Google-Dienst dauerhaft angemeldet sind.
Sobald Sie die Wiedergabe eines eingebundenen Videos durch Anklicken starten, speichert YouTube durch den erweiterten Datenschutzmodus auf Ihrem Gerät nur Cookies, die keine persönlich identifizierbaren Daten enthalten, es sei denn Sie sind aktuell bei einem Google-Dienst angemeldet. Diese Cookies lassen sich durch entsprechende Browsereinstellungen und -erweiterungen verhindern.
Google/YouTube: Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland – Datenschutzerklärung: https://policies.google.com/privacy, Opt-Out: https://adssettings.google.com/authenticated, Privacy Shield: https://www.privacyshield.gov/participant?id=a2zt000000001L5AAI&status=Active.
Diese Webseite nutzt die Youtube-Einbettungsfunktion zur Anzeige und Wiedergabe von Videos von Youtube. Wir verwenden den erweiterten Datenschutzmodus, der nach Anbieterangaben eine Speicherung von Nutzerinformationen erst bei Wiedergabe des Videos in Gang setzt. In dem Augenblick, wo die Wiedergabe des eingebetteten Videos gestartet wird, setzt der Youtube Cookies ein, um Informationen über das Nutzerverhalten zu sammeln.
Hinweisen von Youtube zufolge dienen diese unter anderem dazu, Videostatistiken zu erfassen, die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern und missbräuchliche Handlungsweisen zu unterbinden.
Unabhängig von einer Wiedergabe der eingebetteten Videos wird bei jedem Aufruf dieser Webseite eine Verbindung zum Google-Netzwerk “DoubleClick” aufgenommen, was ohne unseren Einfluss weitere Datenverarbeitungsvorgänge auslösen kann.
Weitere Informationen zum Datenschutz bei YouTube finden Sie in der Datenschutzerklärung des Anbieters unter: https://www.google.de/intl/de/policies/privacy/
Über DoubleClick – personalisierte Werbung
DoubleClick ist mitverantwortlich dafür, dass der User auf ihn zugeschnitten Werbung erhält. Recherchiert man z.B. zum Thema Outdoor-Schuhe, bekommt man z.B. in einen Artikel bei der Süddeutschen, den man online liest, einen Werbeanzeige für Globetrotter etc.
“Die Verbindung zu DoubleClick führt zwar nicht dazu, dass neben den YouTube Cookies auch DoubleClick-Cookies gesetzt werden, falls sich im Browser-Cache bereits einer der “Kekse” des Werbenetzwerkes befindet, werden die Cookie-IDs an DoubleClick übertragen” Quelle: ct’Webdesign (2017)
Persönliche Werbung im Browser deaktivieren über Browser-Plugins
Hier noch mal ein erhellender Artikel von Heise zum Einbetten von Videos – wer sich vertiefen mag in dieses Thema
Gutes Cookie: Die Session Cookies
Verlässt du die Internet Seite, beendest du deine Sitzung und der Session Cookie wird gelöscht. Session Cookies sind beim Surfen hilfreich und unabkömmlich. Zum Beispiel speichern sie Login-Daten, so dass du dich auf Homepages, auf denen du eingeloggt bis, nicht dauernd neu anmelden musst.
Nicht so schön: Tracking Cookies
Zu den heiklen Cookies gehören die Tracking Cookies, die dauerhaft gespeichert werden und dich und dein Surfverhalten verfolgen (to track – verfolgen). Jede Seite mit einem Werbebanner platziert ein Cookie und passt nach und nach die für dich “passende Werbung” an. Beispiel Amazon: wenn du nach Schuhen Ausschau gehalten hast, dann eine eine online eine Zeitung liest, werden dir innerhalb der Werbe-Blöcke genau der Typ Schuhe angeboten, für den du dich bei Amazon interessiert hast. Wenn du bei YouTube immer Katzenvideos anschaust, werden dir artverwandte Themen vorgeschlagen.
Über den Einsatz von Cookie-Banner-Plugins: Egal für welches Consent-Tool du nimmst, folgende Voraussetzungen sollte es haben:
- Die Einwilligung muss durch den Nutzer gesetzt werden und darf nicht schon per default angekreuzt sein
- Das Tool muss vor der Einwilligung alle Cookies (bis auf das eigene Cookie des Consent Tools) blocken
- Cookies dürfen erst nach der Einwilligung des Nutzers gesetzt werden
- Es muss in der Einwilligungsbox jedes Tool einzeln benannt sein
- Die Einwilligungen können (nach aktuellem Stand) in Gruppen zusammengefasst sein und müssen nicht für jedes Tool einzeln erklärt werden
- Das Plugin, das Consent-Tool sollte in der Datenschutzerklärung beschrieben werden.
e-recht24.de/artikel/datenschutz/11648-eugh-urteil-cookies-einwilligung.html, Stand Juli 2022
Achtung: Dieser Beitrag ist keine Rechtsberatung. Ich bin keine Juristin noch Datenschutz-Expertin. Ich übernehme für die Vollständigkeit, Aktualität und Richtigkeit der von mir bereitgestellten Inhalte keine Haftung.













Aus meiner Sicht nutzt das leider alles nichts, denn spätestens wenn das Video angeklickt wird, wird eine Verbindung zum YouTube-Server hergestellt, der mutmaßlich in einem Drittland (den USA) steht. Somit wird die IP-Adresse des Nutzers beim Aufruf des Videos in die USA übertragen, was nach dem Urteil des EuGH aus dem letzten Jahr (Schrems II zum Privacy-Shield) DSGVO- und somit rechtswidrig sein dürfte. Ich lasse mich aber sehr gerne eines Besseren belehren!
Ja, na klar stimmt das, was Sie sagen. Bei der DSGVO geht es darum, das der User versteht, was passiert, wenn er oder sie ein Video anklickt. In dem Artikel steht ja nicht drin, das YouTube plötzlich keine Daten mehr sammelt.
Der verlinkte und zur Vertiefung lesenswerte ct-Artikel ist umgezogen:
https://www.heise.de/select/ct/2016/1/1451711441689162
Danke Felix