Zusammenfassung
Bei jedem Klick beginnt die Kommunikation zwischen deinem Browser und dem Server technisch gesehen von vorn. Cookies helfen dabei, dass sich eine Website z. B. an deinen Login, deinen Warenkorb oder deine Spracheinstellung erinnern kann.
Aktualisiert am 17. Februar 2026
Cookies sind wie kleine Notizzettel, die Websites auf deinem Gerät hinterlassen, um sich an deine Einstellungen und Aktionen zu erinnern. Es handelt sich dabei um kleine Textdateien, die von Websites auf deinem Computer oder Mobilgerät gespeichert werden. Sie helfen einer Website, dich bei einem späteren Besuch wieder zu erkennen und bestimmte Informationen erneut zu verwenden.
So kann sich eine Website zum Beispiel merken:
- dass du eingeloggt bist
- welche Sprache du ausgewählt hast
- welche Produkte sich in deinem Warenkorb befinden
- oder welche Einstellungen du vorgenommen hast
Webseiten können sich von Haus aus nicht merken, wer du bist oder was du zuvor gemacht hast. Bei jedem Aufruf einer Website beginnt die Kommunikation zwischen deinem Browser (Chrome, Firefox etc.) und dem Server (wo die Website liegt, also z.B. IONOS, Strato, All-inkl.com) technisch gesehen von vorn. Cookies helfen dabei, dass sich eine Website z. B. an deinen Login, deinen Warenkorb oder deine Spracheinstellung erinnern kann.
Diese kleinen Textdateien können sehr nützlich sein, z.B. in diesen Situationen:
Anmeldung merken
Du meldest dich auf einer Website an und klickst auf „Angemeldet bleiben“. Ein Cookie speichert diese Information, damit du beim nächsten Besuch nicht erneut deine Zugangsdaten eingeben musst.
Einkaufswagen
Du legst Artikel in den Einkaufswagen eines Online-Shops und schließt den Browser. Beim nächsten Besuch sind die Artikel noch im Einkaufswagen, weil ein Cookie diese Information gespeichert hat.
Sprachauswahl
Du wählst auf einer Website deine bevorzugte Sprache aus.
Ein Cookie speichert diese Auswahl, damit die Website beim nächsten Besuch direkt in deiner bevorzugten Sprache angezeigt wird.
Verlässt du eine Website, wird deine sogenannte „Session“ beendet – und der Session-Cookie automatisch gelöscht.
Diese Cookies sind für den Betrieb einer Website oft notwendig. Sie sorgen zum Beispiel dafür, dass:
- Logins funktionieren
- Warenkörbe gespeichert werden
- oder Spracheinstellungen erhalten bleiben
Solche Cookies werden auch als essenziell bezeichnet.
Andere Cookies dienen dazu, das Verhalten von Nutzer:innen über längere Zeit hinweg zu analysieren.
Sie werden zum Beispiel eingesetzt, um:
- Website-Statistiken zu erstellen
- Inhalte zu personalisieren
- oder Werbung an deine Interessen anzupassen
Diese Cookies können länger auf deinem Gerät gespeichert bleiben („persistente Cookies“) und ermöglichen es, dein Surfverhalten über mehrere Websites hinweg nachzuvollziehen.
Ein typisches Beispiel:
Du schaust dir in einem Online-Shop Schuhe an.
Anschließend besuchst du eine Nachrichtenseite – und siehst dort Werbung genau für diese Schuhe.
Moderne Websites nutzen inzwischen auch andere Techniken zur Wiedererkennung von Nutzer:innen, zum Beispiel:
- Local Storage
- Session Storage
- eingebettete Inhalte (z. B. YouTube-Videos oder Google Maps)
Auch dabei können Daten übertragen oder gespeichert werden – selbst wenn technisch gesehen gar kein „Cookie“ gesetzt wird.
Seit dem EuGH-Urteil von Oktober 2019 und der Umsetzung im deutschen Telekommunikation-Telemedien-Datenschutz-Gesetz (TTDSG) gilt:
Nicht notwendige Cookies oder vergleichbare Tracking-Technologien dürfen erst gesetzt werden, wenn Nutzer:innen aktiv eingewilligt haben.
Das bedeutet:
Beim ersten Besuch einer Website kannst du entscheiden,
- ob nur technisch notwendige Cookies aktiviert werden
- oder auch Analyse- und Marketing-Cookies zugelassen werden dürfen
Wenn du nur essenzielle Cookies akzeptierst, werden externe Inhalte wie z. B. Videos, Karten oder Social-Media-Plugins zunächst blockiert und erst nach deiner Zustimmung geladen.
Lies hierzu, wie du z.B. Videos datenschutzkonform einbetten kannst →

1 Gedanke zu „Was sind Cookies überhaupt?“